2018

Berliner Requirements Engineering Symposium

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Anforderungen modellieren statt Lösungen zu diktieren

Denny Lobeda & Marcus Götze

operational services GmbH & Co. KG

Abstract

Der Vortrag startet mit kurzen Anmerkungen zum Wesen eines modernen Requirements Engineering (RE) und geht dann auf die Herausforderung von Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Fach- und IT-Seite ein. Es wird gezeigt, wie Modelle helfen können, wenn ein unklares Verständnis bei der Bearbeitung von Anforderungen offensichtlich wird. Ausgehend von den Challenges, die mit dem RE hier verbunden sind und der Erläuterung unseres Verständnisses von Anforderungsmodellen, wird dann beispielhaft die modellbasierte Dokumentation von Anforderungen herausgegriffen. Welche Arten der modellbasierten Dokumentation gibt es und welche Möglichkeiten bieten diese. Da heutzutage agile Vorgehen stärker- werdend gefordert werden, zeigt der Vortrag, in welchem Maße modellbasierte Dokumentation in agilen Projekten zweckmäßig ist. In welcher Form wir modellbasierte Anforderungsdokumentation in unseren – meist agilen – Projekten einsetzen und wie wir es schaffen, diese als Katalysator zur Behebung der eingangs dargestellten Kommunikationsdefizite zu nutzen, ist Thema im letzten Teil des Vortrages. Diesen Einblick in unsere tägliche Praxis, erweitern wir mit Hinweisen zum Erreichen von QuickWins in eigenen Projekten und welche Stolpersteine wir für uns lösen mussten. Nach der Darstellung unserer Learnings zum Einsatz von modellbasierten Dokumentationsformen, wird der Vortrag enden, mit unserer Antwort auf die Frage aus dem Konferenzmotto.

Biografie

Denny Lobeda

Denny Lobeda ist als GPM zertifizierter Projektmanager bei operational services seit mehreren Jahren in IT- Projekten für Großkunden in der Automotive Branche im Einsatz und verfügt dabei über eine ausgeprägte Expertise in der Planung und Steuerung von Projekten. Aktuell ist er im Umfeld von individueller Softwareentwicklung Teamleiter bei operational services und schwerpunktmäßig verantwortlich für das Requirements Engineering. Im Thema Requirements Engineering beschäftigt er sich sowohl mit agilen als auch nicht-agilen Vorgehen, legt dabei Wert auf den Einsatz praxisorientierter Methodik und sorgt mit seinem Team für deren Umsetzung in den Projekten. Besonderes Interessensgebiet sind dabei hybride Vorgehensmodelle.

Marcus Götze

Marcus Götze arbeitet seit mehreren Jahren als Requirements and Business Process Engineer bei operational services. Seine Kunden kommen aus dem Bereich Automotive und er war bereits bei mehreren OEMs im Einsatz. Als Requirements Engineer steht er regelmäßig vor der Herausforderung zusammen mit dem Kunden aktiv Individualsoftware für Anwender zu gestalten. Hierbei werden agile Vorgehen und Methoden der klassischen Anforderungsbearbeitung und -dokumentation hybrid eingesetzt, um ein optimales Ergebnis für den Kunden zu erzielen. Sein breitgestreuter Background als Wirtschaftsingenieur kommt ihm dabei zu Gute sich schnell in vielfältige Themen einzuarbeiten und mit dem Kunden auf Augenhöhe zu kommunizieren.