2019

Berliner Requirements Engineering Symposium

Von der Anforderungsanalyse in die Systemarchitektur und zurück mit der SE-Plattform iQUAVIS

Dr. Christian Tschirner

Two Pillars GmbH

Abstract

Ein erfolgreiches Entwicklungsprojekt basiert auf guten und eindeutigen Anforderungen, einer daraus abgeleiteten Systemarchitektur und einem stringenten Projektmanagement.

Moderne technische Produkte weisen eine zunehmende Integration von Mechanik, Elektronik und Softwaretechnik auf. Auch die Bedeutung von Services wächst. Die Abhängigkeiten zwischen den involvierten Disziplinen steigen. Daher ist es wichtiger denn je, Anforderungen und Konzepte zwischen dem Kunden, den Zulieferern, aber auch innerhalb des Unternehmens zu erarbeiten und zu kommunizieren. Die modellbasierte Systemarchitektur bildet hierfür die Grundlage. Wichtig ist, dass aber nicht nur Anforderungen „gemanaged“ werden, sondern auch analysiert und die resultierenden Einflüsse auf die Systemarchitektur berücksichtigt werden – und mögliche Auswirkungen auf die Anforderungserfüllung. Mit dem Ansatz von iQUAVIS kann das modellbasiert auf einfache Weise gelingen – im Team!

Biografie

Dr.-Ing. Christian Tschirner studierte an der RWTH Aachen und der Tsinghua University, Beijing. Anschließend arbeitete er – zuletzt als Abteilungsleiter am Fraunhofer IEM im Bereich Systems Engineering. Am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn erfolgte bei Professor Dr. Jürgen Gausemeier die Promotion. In zahlreichen Industrie- und Forschungsprojekten im Bereich Model-Based Systems Engineering (MBSE) wurde immer wieder die Frage aufgeworfen: „Wie kann man MBSE handhabbar in Unternehmen integrieren?“ Im April 2018 gründete er die Two Pillars GmbH, die eine nutzerfreundliche und skalierbare Softwarelösung für Systems Engineering anbietet und genau diese Frage löst. Partner sind die Fraunhofer-Gesellschaft und der japanische IT-Spezialist ISID.